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…ein alternatives Großbritannien der Gegenwart: England ist eine absolute Monarchie, regiert mit eiserner Hand vom jugendlichen König Richard III., einem politischen Wunderkind. Doch seine Macht ist bedroht, denn zu stark hat er das Land gespalten, zu brutal die Bevölkerung gequält, selbst seine eigenen Verbündeten gegen sich aufgebracht. Bürgerkrieg herrscht, und vor Bosworth liegen sich die Invasionsarmee des Earl of Richmond und die britische Armee gegenüber, eine verheerende Schlacht steht noch bevor. In dieser Nacht blicken wir in den Führerbunker, wo der verkrüppelte Richard, schwer alkohol- und drogenabhängig, unter dem ungeheuren Druck am Abgrund des Wahnsinns steht. In Halluzinationen, Wanhvorstellungen und Erinnerungen, läuft sein Leben ein letztes Mal vor einen Augen ab. Es entfaltet sich das schockierende Psychogramm eines gewissenlosen Soziopathen, der für seinen Weg zur Macht ohne Skrupel Zwölf Menschen ermordet. Doch jetzt, am Rande des eigenen Todes, von der Stimme seines Gewissens gequält, beginnt er – zum ersten Mal – zu zweifeln.

“Richard III. a study in terror” inszeniert von Stefan C. Limbrunner, ist einer der ersten Versuche überhaupt das 1593 entstandene Drama mit seinen mehr als 30 Charakteren zu einem EIN-PERSONEN Stück mit nur EINER handelnden Figur, Richard selbst zu adaptieren. Und dieser Richard wird auch noch von einer Frau verkörpert.

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